15. Mai 2008

Heute dann also das ganz harte Programm, angefangen mit dem hier:

Die Aussicht war ziemlich phantastisch, obwohl es so diesig war, daß ich mich zuerst gefragt habe, ob sie da doch eine Glasscheibe angebracht haben. Wir hatten so ziemlich den bescheuertsten Audio-Guide überhaupt, Toni aus Frankfurt, der erst im East Village und dann in Harlem und Jazz-Musiker und sein Urgroßonkel und – soll ich ins Detail gehen? Keine gute Idee. Und seine Bemerkungen über die zu den Träumen aufstrebenden Linien des Empire State Building waren auch nicht von Pappe.

Neben der U-Bahn sind die gelben Cabs das Hauptverkehrsmittel in New York. Seit ich sie im fünften Element gesehen habe, halte ich sie auch für die niedlichsten Taxis der Welt.

Auf das Flatiron-Building hatte ich mich die ganze Zeit gefreut, aber es ist eine Strafe, dieses Monster auf ein Photo zu bekommen! Nach Toni-aus-Frankfurts Auskunft ist es der erste New Yorker Wolkenkratzer.

Als brave Touristen haben wir uns natürlich auch den Ground Zero angesehen. Er war, um es kurz zu machen, umzäunt, bewacht und unter großem amerikanischen Wundenlecken zu betrachten.

Spiderman, der New Yorker Superheld. Ich hatte ihn mir besser durchtrainiert vorgestellt. Aber daß er offenbar von Latex-Ganzkörperkondom auf Baumwolle umgestiegen ist, erschien mir als positive Entwicklung. Das reizt auch die Haut nicht so.

Auf der kostenfreien Fähre nach Staten Island kommt man der strengen grünen Dame nicht näher als so, aber ich finde sie so von ganz nahem auch irgendwie unheimlich und so gar nicht glückverheißend, also ist das vielleicht auch ganz gut so.

Dies ist angeblich eines der wichtigsten Gebäude der Welt, die New Yorker Börse, aber mit dem Design hätten sie sich auch mehr Mühe geben können.

Auch wenn ich New York ziemlich beeindruckend finde, habe ich heute das erste gesehen, was ich auch wirklich schön fand: die Brooklyn Bridge. Wir sind mit der U-Bahn nach Brooklyn gefahren und dann über die Brücke zurück, und mit jedem Schritt offenbart sich ein bißchen mehr von der um diese Zeit schon ziemlich glitzrigen Manhattan-Skyline. Man hat keine Chance, ein schönes, glattes Photo zu machen, nicht mal mit Stativ, denn die Brücke vibriert permanent, weil so viele Autos darüberdröhnen. Das tollste sind schon diese Drahtseile, die bilden lauter hübsche Muster, aber die schätzungsweise 80 Bilder davon würden sicher doch die Seite sprengen. Daher soll diese Auswahl genügen, und wer ein Wort über Unschärfe verliert, den hau ich. Und wenn ich es auf den aggressiven New Yorker Einfluß schiebe, komme ich sicher damit davon!

Eine Antwort zu “”

  1. Christiane sagte

    bißchen unscharf, die letzten fotos, oder?

Eine Antwort schreiben